Endlich ist es soweit! Ich freue mich wieder für meinen Reiseblog schreiben zu können, denn Kim und ich stürzen uns in das nächste Abenteuer.
Wie der Titel bereits verrät, befinden wir uns diesmal in Costa Rica, einem Land, das ganz weit oben auf der Bucket List stand.
Was so viel heißt wie ➞ Unsere Erwartungen sind hoch. 😁
Noch ein kleiner Fakt am Rande: Costa Rica ist das 17. Land, das Kim und ich gemeinsam bereisen.
Wir werden insgesamt 25 Tage hier sein und unsere Route mit dem Mietwagen sieht beide Küstenstreifen (Pazifik + Karibik) und einen Teil vom Norden des Landes vor. Hier Vor Ort haben wir nur die ersten beiden Unterkünfte vorgebucht, den Rest der Zeit reisen wir spontan. Da wo es uns gefällt bleiben wir und wenn nicht zieht es uns weiter 🙂
Aufgrund der besonderen Umstände, die wegen der Pandemie herrschen, möchte ich kurz ein paar Sätze zu unserer Anreise sagen.
Sie gestaltete sich trotz der Widrigkeiten sehr entspannt.
Die Flughäfen waren relativ leer und auf dem Langstreckenflug hatten wir zwei Reihen für uns alleine, da die Maschine nicht ausgebucht war. Costa Rica fordert im Gegensatz zu vielen anderen Reisezielen, keinen negativen PCR-Test bei der Einreise. Ausschließlich das Ausfüllen eines digitalen Gesundheitspasses und das Abschließen einer Extraversicherung im Falle einer Coviderkrankung mit Quarantäne war nötig. Hier im Land ist alles bis 22 Uhr geöffnet, es herrschen die Regeln, die wir aus Deutschland auch kennen. Maske und Abstand.
Unser Trip beginnt in San José, was nicht nur die Hauptstadt, sondern mit 1,5 Millionen Einwohnern auch die größte Stadt Costa Ricas ist.
Dass wir ausgerechnet an diesem Punkt starten resultiert daraus, dass sich der internationale Flughafen hier befindet.
Wäre dem nicht so, hätten wir die Hauptstadt auch gut und gern ausgelassen, da wir schließlich wegen Flora und Fauna angereist sind und nicht für das, was man tagtäglich zu Hause direkt vor der Nase hat. 😀
Deshalb werde ich auch nicht so wahnsinnig viele Worte über den ersten Stopp verlieren, wir waren echt nur kurz zum Ankommen hier.

Ich würde sagen, dass San José die typischen Merkmale einer Hauptstadt aufweist.
Es ist laut, voll und der Verkehr besteht eigentlich nur aus Stau. 😅
Als wir diesem entkommen und ein bisschen durch die Gegend schlendern wollten, gab es dabei nur ein Problem.
Man darf sein Auto nirgends am Straßenrand abstellen (außer man ist ein Taxi). Es gibt nur vereinzelt Sammelparkplätze, die man mit circa 1,30€ / Std. bezahlen muss.

Und was macht man dann als Tourist? Richtig, man bezahlt es einfach. Man ist ja schließlich im Urlaub. 😂
Wir ließen uns von den vielen Menschen auf den Straßen einfach mitziehen und versuchten Euro in die Landeswährung Colón zu tauschen, was sich jedoch schwierig gestaltete, weil die Adressen jeweils ins Nichts führten.
Man muss wissen, dass es in Costa Rica keine Hausnummern gibt.
Der Deutsche denkt sich jetzt: „Was??? Keine Hausnummern? Wie geht denn sowas?“ Der Ein oder Andere würde evtl. noch darüber nachdenken, ob das überhaupt rechtens ist.
In Costa Rica scheinen die Menschen jedenfalls wunderbar damit klar zu kommen, nur wie das ganze funktioniert, haben wir anscheinend noch nicht ganz durchschaut. Ich zeige euch mal wie so eine typische Adresse aussieht.

Zum Schluss gibt es noch ein paar Impressionen aus den Straßen San Josés.




Was uns gut gefallen hat, ist dass die Fußgängerampeln, wenn sie auf grün schalten lautes Vogelzwitschern als Signal für sehbehinderte Menschen abspielen, außerdem gibt es an den meist sehr hohen Bordsteinen viele Rampen für Rollstuhlfahrer.
Die Leute sind insgesamt sehr freundlich hier, sprechen aber kaum ein Wort Englisch. Man kommt aber mit einfachen spanischen Vokabeln gut voran. Und wenn gar nichts mehr geht, immer nach dem Motto: Freundlich lächeln und nicken. 😂


















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