Yellowstone Nationalpark, Wyoming

Bevor es losgeht eine kurze Randnotiz: Dieser Beitrag wird mich mit Recherche, Bildmaterialsichtung, Datenübertragung aufs Laptop, Schreiben, Korrekturlesen und Co über vier Stunden, die ich an einem Stück runtergearbeitet habe kosten. 🤭
Der Arbeitsaufwand war wirklich enorm, aber ich denke es hat sich gelohnt und ich nehme euch jetzt mit auf ein farbenprächtiges Abenteuer. 💙

……


Wir sind von Colorado aus auf dem Weg nach Montana. Um dorthin zu gelangen, mussten wir aber zunächst Wyoming komplett durchqueren.
Ich blende euch kurz zum Verständnis Maps ein.

Eigentlich liegt unser Ziel in Wyoming, aber hier gab es keine Unterkünfte mehr.
Wir waren flexibel und hatten gar nichts dagegen, spontan noch in einem weiteren Bundesstaat zu landen. 😁
Kleiner Spoiler -> Montana war wunderschön und hat uns besonders gut gefallen. (Dazu später aber ein gesonderter Beitrag)

Die Strecke, die ich euch auf Maps eingezeichnet habe, sind 11 Stunden Fahrtzeit, die wir natürlich nicht an einem Tag zurücklegen wollten.
Auf circa halber Strecke, blieben wir eine Nacht in Wyoming.
Die gesamte Fahrt durch diesen Bundesstaat lässt sich gut in einem Bild zusammenfassen. 😂​

Wir blieben in Buffalo, einer alten wildwest Cowboystadt, in der es 3 Einwohner und diese coolen Hauswandgestaltungen gab.


Gut, so viel zum Reiseverlauf, wie wir nach Montana gekommen sind und damit zum Hauptthema dieses Eintrages. 😁

Wir wollen den ältesten Nationalpark der Welt besuchen, der gleichzeitig Motivation hinter dieser Reise war. 😍
Der Yellowstone Nationalpark (im folgenden Text als YSNP abgekürzt) ist nicht nur der älteste, sondern mit einer Größe von knapp 9000 Quadratkilometern, auch der größte Nordamerikas.


Wie Yellowstone entstanden ist, versuche ich kurz und vereinfacht zu erklären:
Es gab einen gewaltigen Vulkanausbruch vor circa 600.000 Jahren.
Nach dem Ausbruch füllte sich der Krater nach und nach wieder mit Magma und im Laufe der Jahre entstand daraus eine Landschaft, die wir heute als YSNP kennen.
Der Fakt, dass der Park auf einem Vulkan liegt, prägt die Erscheinung der Natur, die vor Geysiren, heißen Quellen und Schlammtöpfen nur so strotzt.
Der Vulkan auf dem der YSNP liegt, ist der größte auf dem amerikanischen Kontinent.
Überall dampft, kocht und brodelt es. 👀♨️​

Mein Lieblingsbild 😍

Wir waren insgesamt drei Tage im Park und es bedarf im Vorfeld eines hohen logistischen Aufwands, kann ich euch sagen. 😂
Wer denkt man fährt mal eben so hin und spaziert herum, hat tolle Vorstellungen.
Dafür ist das Gebiet einfach VIEL ZU RIIIESIG.

Von unserer Unterkunft dorthin war es ungefähr eine 90 Minütige Fahrt und im Park angekommen, musste man im Schnitt noch mal 30-90 Minuten zum Ziel fahren.

Wir haben uns vorher die Sachen rausgesucht, die uns am meisten interessierten, diese in eine logische Fahrtabfolge gebracht und an den folgenden Tagen „abgearbeitet“.

YSNP ist so aufgebaut, dass man rund um die Attraktionen herum aufgebaute Gehwege hat, die manchmal nur einen kleinen Loop darstellen oder insgesamt mehrere Kilometer weit sind.
Es ist strikt untersagt, diese auf Stelzen stehenden Gehwege zu verlassen und wie immer, mangelt es nicht an dramatisch illustrierten Warnschildern.


Auch wenn dieser Park einer der beeindruckendsten und schönsten war, den wir je besucht haben, es war auch der vollste.

Normalerweise sind wir es gewöhnt, fast immer so gut wie allein zu sein.
Ab und an begegnet man anderen Wanderern in Nationalparks.
Das war hier anders. Es war fast überall sehr voll. 🫡
Woanders verteilt es sich einfach etwas besser, vor allem weil man nicht direkt mit dem Auto an den Rand des Weges fahren kann und nur aussteigen muss, um zum Ziel zu kommen. ​

Aber mal abgesehen davon, wurden wir auf jeden Fall reich belohnt mit spektakulären Farben und wir hatten das Glück jeden Tag Bisons zu treffen. Gefühlt waren wir jeden Tag ein Stück näher dran, bis mal eines genau neben unserem Auto entlang trottete oder direkt am Wegesrand völlig entspannt graste. 😍​​🦬

Ein weiteres meiner Highlights war „Grand Canyon of the Yellowstone“.
Eine 32 km lange und eine bis zu 1,3 km breite Schlucht.

Im Laufe der nächsten Jahrtausende wird sich diese Schlucht nach weit, tief und breit immer weiter ausdehnen und sich somit die gesamte Optik der Natur immer gigantischer verändern.

Man hätte hier gefühlt Wochen verbringen können, mit 3-4 Tagen kann man sich aber einen sehr guten Überblick und Eindruck verschaffen. 😍

2 Antworten zu „Yellowstone Nationalpark, Wyoming“

  1. Avatar von Vivi
    Vivi

    Danke für diesen tollen Beitrag und die Zeit und die Mühe, die du darin investierst! 🫶
    Ein kleiner, jedoch beeindruckender Einblick in den Nationalpark und die Bilder sprechen für sich!!! 😯🤩 Ich kann mir kaum vorstellen, wie Majestätisch die Quellen und Schluchten in real aussehen müssen!

    Gefällt 1 Person

  2. Avatar von Vivi
    Vivi

    Danke für diesen tollen Beitrag und die Zeit und die Mühe, die du darin investierst! 🫶
    Ein kleiner, jedoch beeindruckender Einblick in den Nationalpark und die Bilder sprechen für sich!!! 😯🤩 Ich kann mir kaum vorstellen, wie Majestätisch die Quellen und Schluchten in real aussehen müssen!

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