Quepos, Costa Rica

Also was schon mal sehr nett hier ist, für jede Stadt oder jeden Ort, in den man fährt, haben die Costa Ricaner einen schönen Schriftzug aufgestellt. Die Bemalung der Buchstaben ist jedes Mal unterschiedlich und von den für die Region typischen Dinge geprägt.

Wir haben die Hauptstadt hinter uns gelassen und sind in das 57 km entfernte Quepos, das direkt an der Pazifikküste liegt gefahren.
Wer nun denkt, dass das ja nicht so weit weg ist, mag theoretisch Recht haben aber die Fahrt hierher dauert regulär 2,5 Stunden. 😅
Über den Zustand der Straßen kann man sich nicht beschweren, nur gibt es aufgrund des Regenwaldes, der über die Hälfte des Landes bedeckt (54%) nicht so viele Straßen und man fährt oft große Bögen.

Quepos ist eine kleine verträumte Stadt, dessen Zentrum aus vielen kleinen Läden besteht, die sich dicht an dicht reihen. Man merkt sofort, dass hier der Flair schon ganz anders als in der Hauptstadt ist. Alles ist kleiner, gemütlicher und entspannter.

Die Menschen in Costa Rica leben nach einem bestimmten Leitsatz, dem man nicht entkommen kann. Man liest und begegnet ihm auf vielen Wegen. Kurz und knackig→La pura vida.
Heißt übersetzt so viel wie: „Das einfache und reine Leben“.
Dieser Lebensstil macht aus den Einheimischen dankbare Menschen, die Tieren und Pflanzen Respekt zollen und stolz auf die Artenvielfalt ihres Landes sind. Es bedeutet außerdem, dass sich die Menschen hier nicht so leicht stressen lassen, sei es vom Alltag oder unerwarteten Dingen, die einen manchmal überkommen.

Ich glaube, das verdeutlicht es noch mal schön 😄

Einer Sache, der man noch selten entkommt ist ein Tsunami und den Schildern, die einen davor warnen.
Wir hoffen jedes Mal, dass es ein Frühwarnsystem gibt, wenn wir wieder an einem vorbeikommen. 😂

An unserem ersten Tag in Quepos haben wir einen der Strände ausprobiert, den ich euch nicht empfehlen würde (Playa Biesanz).
Der Weg zum Strand führt leicht bergab durch den Dschungel und an wunderschönen Pflanzen vorbei. In den Bäumen entdeckten wir einen Affen und ich sage euch, der Affe beobachtete uns mindestens genau so gut, wie wir ihn. 🐒😂

Ihr fragt euch sicherlich immer noch warum ich den Strand nicht empfehle, klingt doch alles super bis jetzt. 😅
Es ist zwar generell ein Sandstrand aber es gibt viele Steine und Muscheln auf dem Weg ins Wasser und vor allem, wenn man in das Wasser reingeht, besteht alles nur noch aus großen, rauen Steinen und scharfen Muscheln. Man kann sobald man im Wasser ist nicht mehr wirklich laufen, ohne dass einem die Fußsohlen angeschlitzt werden. Beim Schwimmen verletzte ich meinen Fuß, weil ich zwischen zwei groben Steinen steckenblieb. Zudem ist der Strandabschnitt sehr kurz.

Ich denke wir kommen noch dazu, den ein oder anderen Strand hier auszuprobieren. Aber zunächst freuen wir uns auf unseren morgigen Besuch im Manuel Antonio Nationalpark, dazu wird es einen extra Eintrag geben.

Und für alle, die gerne Cola und Kaffee trinken und sich manchmal nicht entscheiden können, welcher der beiden Koffeinquellen sie sich bedienen sollen… Hier kommt die Lösung 😀

Cola MIT Kaffee 😜 Ist doch ganz einfach oder?!

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