Nacpan Beach, Palawan, Philippinen

Weicher Sandstrand unter den Füßen, hohe Palmen, die sich sanft im Wind wiegen und weit und breit keine Menschenseele.
Nach dem ganzen Großstadttrubel freuten wir uns auf die kommenden 5 Tage Auszeit, die wir uns verdient hatten.
Von Puerto Princesa ging es mit dem Bus 5 Stunden Richtung Norden.

Schlafende Dilara im Hintergrund 😀

Wir kamen spät an und im „Hotel“ war bereits alles dunkel und erst nach einer Weile kam jemand irgendwo heraus und brachte uns in unsere Strandhütte.
Wir waren geschockt. Kakerlaken im Zimmer und braunes Wasser, das im Bad aus den Wänden kam. Als wir uns sofort beschwerten holte man den Manager, der uns erzählte das man hier keinen europäischen Standard vorfinden würde.
Trotzdem bekamen wir eine neue Hütte. Diese war etwas größer und im Bad floss klares Wasser. Jedoch ließ die nächste böse Überraschung nicht lang auf sich warten.
Als wir unsere Handys laden wollten, fanden wir im Zimmer keine Steckdosen vor. Es gab in der gesamten Unterkunft entgegen der Beschreibung auf Booking.com keinen Strom, kein WLAN oder überhaupt irgendwelchen Empfang.
Am kommenden Tag konnten wir den Ärger vergessen und verbrachten einen wunderbaren Strandtag.

Die restlichen 4 Tage wütete ein Taifun über die Insel, der für schlechte Laune sorgte.

Ein Glück wir trafen auf eine Gruppe, die nicht weit von uns im Hostel wohnte. Zwei Deutsche und zwei Holländer. Wir trotzen dem Wetter in dem wir versuchten mit Rollern zu versteckten Wasserfällen zu fahren. Wir mussten aber zwischendurch immer wieder anhalten, weil es zu heftig regnete. Als wir endlich auf der Zielgeraden ankamen, war die Straße so überschwemmt, dass wir nicht zu den Wasserfällen gelangen konnten.
Dafür verbrachten wir aber noch zwei gemeinsame Abende zusammen. Gingen essen, auf eine Hostelparty, Karaoke singen und lernten auch Einheimische kennen, die dann ebenfalls mit von der Partie waren.

John Paul und Jessa

Die Krönung unseres Aufenthaltes passierte in der letzten Nacht. Ich wachte auf, weil sowohl ich als auch das Bett nass waren. Nach kurzer Orientierung verstand ich, dass es durch die Decke regnete! Genau an der Stelle, unter der das Bett steht. Natürlich!
Da das Personal grundsätzlich ab dem frühen Abend von der Bildfläche verschwand, konnten wir keine Hilfe erwarten und mussten die Situation hinnehmen.
Mit gemischten Gefühlen reisten wir am nächsten Tag ab. Wir hatten trotz der Umstände ein paar tolle Tage am Strand und viel Spaß mit den anderen Reisenden.

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