Endlich Urlaub. Der erste Ort, an dem wir die bisher längste Zeit geblieben sind. Eine Woche. Klar haben wir uns in den USA selbst dazu entschieden, alle zwei-drei Tage weiterzufahren, aber da hätte es sich auch nicht unbedingt gelohnt länger an einem Ort zu bleiben.
Bei mir kam richtiges Urlaubsfeeling in der kleinen Stadt auf. Die Mexikaner sind ein nettes Volk, was man besonders in der Gastronomie gemerkt hat. Wenn man sie um etwas gebeten hat, waren sie sich für nichts zu schade und es wirkte sehr ehrlich. Nicht wie in Deutschland, wo die Bedienung guckt, als würde sie dir die Cola am liebsten ins Gesicht schütten.
Entgegen aller Warnungen, dass Mexiko besonders in den touristischen Gebieten so gefährlich sei, fühlten wir uns nie unsicher. Und ja wir sind sogar in der Dunkelheit kleine Gassen entlang gelaufen.
Das Beste überhaupt war das Essen. Nachdem wir uns drei Wochen lang nur von ungesundem Kram ernährt hatten, gab es hier viele Möglichkeiten gesund und nicht so teuer zu essen.
Ich möchte nicht zum Foodblogger mutieren, aber die Freude war einfach zu groß über das gute, gesunde Essen. 😀
Wir haben viel Fisch, dazu Gemüse und eine Menge Avocado gegessen, weil die Mexikaner das quasi als Grundlage überall dazu servieren. Was auch überraschend gut war, ist dass man immer vorweg eine fette Schale Tacos und dazu Salat oder eine Schale mit Gemüse umsonst bekommen hat. 😍

Und danach war man dann auch eigentlich schon satt :
Für diejenigen unter euch, die es nicht schon bei Whats App gesehen haben..
So sah unsere Airbnb Anlage aus. Wir haben ein ganzes Apartment gemietet, was sehr komfortabel war, nachdem wir fast ausschließlich auf engstem Raum mit unseren Koffern in einem Zimmer gewohnt haben.

Es folgen ein paar weitere Eindrücke von Tulum.
Die Kakteen habe ich extra für meine Liebhaber Melina und Steve fotografiert.


Die Mexikaner sind etwas eigenwillig, was ihre Deko betrifft. Viele Restaurants waren in dem Stil ausgestattet. Manchmal gab es noch Jesusabbilder dazu. Merkwürdig. Aber wem es gefällt 🙂


Zum Schluss muss ich noch eine kleine Anekdote loswerden. Ich habe in Tulum eine Woche lang mit arschkaltem Wasser geduscht. Ich ging davon aus, dass das warme einfach nicht funktioniert, was nicht weiter ungewöhnlich wäre. Falls ihr euch fragt, ob ich auch beide Seiten aufgedreht und probiert habe.. JA habe ich. 😂
Als ich Kim am Ende unseres Aufenthaltes darauf ansprach, sagte er mir, dass es einfach nur sehr lange gedauert hat, bis das Wasser warm wurde und ich einfach hätte warten müssen. Okaaaay danke.


















Hinterlasse einen Kommentar