Alligator Wildlife Refuge, North Carolina

Dieser Tag war ein besonders guter Tag, denn ich hatte Geburtstag 😀
Als ich noch schlief, machte Kim sich auf den Weg, um Frühstück und eine Oreo Creme Torte zu besorgen. Koffein- und zuckerfreie Cola (mein Lebenselixier neben Nudeln) durfte natürlich nicht fehlen.
Wir befinden uns zu diesem Tage in Edenton, North Carolina.

Eine wirklich mehr als zauberhafte kleine Stadt direkt am Wasser.
Hier stehen ausschließlich hübsche Villen im Südstaatenstil und die Eingangstüren der Häuser werden nicht abgeschlossen, was im Klartext heißt, dass man überall einfach reingehen könnte. ​😁
Finde ich an sich ganz nett, jedoch habe ich mich nachts schon etwas komisch damit gefühlt.
Das Haus in dem wir wohnten, gehörte einer gut betuchten alten Dame und lag genau am Wasser, das man von mehreren Fenstern aus sehen konnte.
So auch vom Esstisch aus, an dem es Kuchen und Geburtstagsfrühtsück gab. 😍​

Für diesen Tag haben wir uns vorgenommen, in das Alligator River Refuge zu fahren.
Ein teilweise sumpfiges Gebiet, in dem man wildlebende Tiere beobachten kann. Zu sehen gibt es Alligatoren, Bären, Schildkröten, Schlangen und weitere kleine Tiere, wie z.B. Waschbären.
Natürlich braucht man zur Sichtung ein bisschen Glück.

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Zur Auswahl standen wie immer die Hikingtrails oder der Wildlifedrive.
Wie bereits erwähnt, haben wir dem Wandern im Bärengebiet abgeschworen und blieben die meiste Zeit über im Auto und befuhren das Gebiet.
Wir befuhren es…und befuhren es.. und es passierte gar nichts.
Die Augen taten schon weh, vom ins Gebüsch starren.
Was man nicht alles auf einmal für einen Bären halten kann sage ich euch. 😂
Als wir gerade wenden wollten, weil man die kommende Straße nicht mit dem Auto befahren durfte, sah ich  plötzlich einen jungen Bären. Er lief hinter der Schranke, leider nicht in unsere Richtung.

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Jaa, der kleine braune Punkt dahinten

Falls sich jemand fragen sollte, warum da eine Bombe auf dem Schild ist und der Weg abgesperrt. Die Amerikaner haben (warum auch immer GENAU DA) ein Airforce Trainingsgebiet, in dem Bomben abgeworfen werden und geschossen wird. Ich frage mich ehrlich gesagt, wie man so hohl sein kann, das ausgerechnet da zu machen, wo so viele Tiere ihren Lebensraum haben- der auch noch Nationalpark ist. Während unseres Aufenthaltes donnerten oft schwere Kampfjets und Hubschrauber, die man noch nie in ihrer Art gesehen hatte, über unsere Köpfe hinweg. Sehr fragwürdig!

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Wir fuhren insgesamt ca. 3,5 Stunden mit dem Auto herum und stiegen manchmal , wenn wir weit gucken konnten aus, um näher ans Wasser zu können. Alligatoren entdeckten wir nicht, dafür aber eine Wasserschlange und einige Schildkröten.

Als wir schon den Mut aufgaben, noch mal auf einen Bären zu treffen, hatten wir noch mal Glück. In einer „Seitengasse“ überquerte gerade einer die Straße. Wir drehten schnell um.
Zunächst benahm der Bär sich gelassen und schaute sich ab und zu nach uns um, als wir näher kamen. Aber dann ergriff auch er die Flucht. Während der andere noch chillig lief, rannte dieser.

Trotzdem fuhren wir zufrieden nach Hause. Für mehr Aktion hätte man zu einer kälteren Jahreszeit da sein müssen. An dem Tag waren es an die 40 Grad und die Tiere deshalb eh nicht so aktiv. 🥵
Abends waren wir noch schön essen um den Tag ausklingen zu lassen.

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