Shenandoah Nationalpark, Virginia

Nachdem wir uns im Hotel gestärkt hatten, ging es noch mal los. Unser Weg führte uns zum Shenandoah Nationalpark.
Hier konnte man außer wandern, auch einen „Skyline Drive“ befahren. Von einem möglichst hohen Punkt wollten wir den Sonnenuntergang anschauen. ​🌄
Dieser Punkt war abseits der Autostrecke nur zu Fuß zu erreichen.
Wir wanderten also erneut drauf los.
Der Pfad war deutlich beschwerlicher, als der früher am Tage.
Mit extra eingebauten Treppen war es jetzt vorbei, nun hieß es über Stock und Stein.

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Der Pfad nach oben

Ein Glück war der Pfad durch die blauen Markierungen, die ihr auf dem Stamm und dem Stein sehen könnt vorgegeben. Man wäre sonst auf jeden Fall verloren gegangen. Es sah alles gleich aus. Wir quetschten uns durch enge Spalten, rutschten, schliderten, und kletterten uns voran nach oben.
Als wir gerade an einer halbwegs ebenen Stelle ankamen, ertönte das uns nun bekannte tiefe Grummeln.
Dieses mal, als wenn wir schon die Profis schlechthin wären, schauten wir uns nur kurz mit vielsagenden Blick an und machten uns aus dem Staub. Natürlich klatschend. 😀

Naja, Profis ist nun auch übertrieben, wir hatten natürlich wieder Angst und dieses mal konnte man aufgrund der Bodenverhältnisse auch nicht so gut abhauen.
Wir entschieden uns nachdem wir das zweite Mal auf einen Bären trafen, dem Wandern in diesen Wäldern abzuschwören 😦
Zurück im Auto fuhren wir zu den „öffentlichen“ Aussichtspunkten und wurden belohnt.

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Als es dann dunkel war, waren überall Glühwürmchen. Die Wiesen und Wälder sahen aus als würden sie Funken sprühen und glitzern.
Dieser Tag war bisher unser schönstes Erlebnis 🙂

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