Impressionen und Fazit Costa Rica

Leute, was war ich traurig und in super melancholischer Stimmung als wir unsere Sachen in Quepos packen mussten, um nach San José zu fahren. Einen Tag vor Abflug, fuhren wir zurück in die Hauptstadt, wo unsere Reise begonnen hatte. Durch die deutsche Bundesregierung, die meinte sich wieder was Neues einfallen lassen zu müssen, durften wir nämlich noch einen Coronatest machen, damit man uns überhaupt in das Flugzeug steigen lässt.
Diese in meinen Augen sinnlose Maßnahme kostete mich 80€. Danke für nichts an der Stelle. 👍

Unseren letzten Abend in Costa Rica verbrachten wir in einer richtig tollen Bar, dessen riesen Außenbereich Clubatmosphäre verströmte und unser Hotel bot einen super Ausblick über die Hauptstadt.

An dieser Stelle würde ich gerne noch auf ein paar Kostenpunkte und das Essen in Costa Rica eingehen.
Das Land ist für zentralamerikanische Verhältnisse teuer. Die Übernachtung kostet hier im Schnitt 50-80€ und die Grenze nach oben ist definitiv offen.
So sieht übrigens (das wie ich finde) wunderschöne Geld in Costa Rica aus, das man hier Zuhauf loswird. 😁

Auch Essengehen ist hier relativ teuer, die Rechnung für zwei Personen liegt auf dem Niveau eines mittelschichtigen Restaurants in Deutschland.
Besonders beliebt und in so gut wie jedem Restaurant erhältlich sind Meeresfrüchte und andere Fischspeisen.
Typisch Costa Ricanisch ist z.B. „Gallo de pinto“, was so viel wie gefleckter Hahn heißt und Reis mit Kidneybohnen darstellt.
Das isst man hier übrigens zusammen mit Würstchen gerne zum Frühstück, es findet sich aber genauso auch in Mittagsspeisen wieder.

Ein Essen, das es komischerweise nur auf der Karibikseite gab, war dieses hier.

Frittierte Banane mit Avocadodip. Die Kombination klingt erstmal nicht so passend, jedoch waren wir wirklich begeistert von dem Essen, weil die Banane gesalzen war und wie Pommes schmeckte. Der Teller kostete übrigens 7€. 😂

Wir probierten uns weiter durch verschiedenes Gemüse und Obst, das uns jedes Mal sehr überzeugte. Die Frucht auf der rechten Seite entdeckte ich im Supermarkt. Fühlte sich an wie eine Passionsfrucht und roch auch so, nur in XXL quasi.
Als ich sie später aufschnitt, sahen die Kerne und das Gewebe total alienmäßig aus und zwar so schlimm, dass ich mir auf einmal nicht mehr sicher war, ob das wirklich zum essen sein sollte. Ich entschied mich natürlich doch zu essen. Ich meine welcher Supermarkt würde schon tödliche Alienfrüchte verkaufen. 😂

Ich fand später auch noch heraus, das die Frucht „Granadilla“ heißt und zu den Passionsblumengewächsen zählt. Sehr lecker.

Wir hätten gern Gemüse mit nach Deutschland genommen aber man bräuchte für die Einfuhr einen Gesundheitspass. Mal abgesehen davon, dass es uns natürlich zu aufwendig gewesen wäre, habe ich keinen blassen Schimmer, wie man den Costa Ricanern verständlich hätte machen sollen, dass man einen Gesundheitspass braucht und zwar nicht für mich, sondern das Gemüse da in meiner Tasche. 😂

Die Menschen in Costa Rica sind nett und entspannt, ganz nach dem Motto „Pura Vida“ verstreichen hier die wunderschönen Tage ohne Stress und Hektik in den oft kleinen Orten des Landes.

Oft muss man sich mit Händen und Füßen verständigen, es wird eher weniger Englisch gesprochen. Aber wie es so ist, man kommt irgendwie immer an sein Ziel.
Ich empfehle für die Verständigung minimale Spanischkenntnisse. Damit kommt man auf jeden Fall gut durch.

Ein paar Dinge, die man eigentlich erst erfährt, wenn man in Costa Rica ist, möchte ich Euch dennoch nicht vorenthalten. 😁

Man darf hier kein Toilettenpapier in die Toilette werfen, es steht ein Mülleimer neben dem Klo. Klobürsten sind hier übrigens oft eine Fehlanzeige. Gibts nicht. Stattdessen steht da ein netter Pömpel, der darauf wartet, dass dumme Touris aus Gewohnheit wieder Papier in die Toilette schmeißen. 😂

Die Wartezeit vor Banken ist immens. Wer Geldgeschäfte erledigen will, sollte Zeit einplanen und sich auf lange Schlangen einstellen.

Verlasst Euch niemals auf die angegebene Zeit von GoogleMaps, wenn es um längere Strecken geht. Man braucht mindestens zwei Stunden länger.
Auf jeder weiten Fahrt gibt es Straßensperrungen oder häufige Polizeikontrollen mit sehr langen Staus.

Wäsche draußen zu trocknen ist auch so ein Unterfangen für sich, meistens ist sie danach feuchter als vorher. 😀

Bei der Abreise am Flughafen verlangt man außerdem 29$ Ausreisesteuer pro Person. 😮‍💨
Nachdem ich schon unerwartet 80€ für die Tests losgeworden bin, ärgerte ich mich am Flughafen über diese erneute Ausgabe.

Unsere 25 Tage in Costa Rica sind vorbei und ich würde sagen, dass man hier auch mit weniger Zeit zurechtkommt, da das Land überall sehr ähnlich ist.
Ein Minimum von zwei Wochen sind aber auf jeden Fall erforderlich.

Nichtsdestotrotz ist Costa Rica ein wahrer Traum. Die Flora und Fauna hier ist in unseren Augen unvergleichlich und ich erlaube mir zu behaupten, dass wir bereits eine Menge Vergleiche haben. ☺️
Nirgends war es so unfassbar vielfältig dicht und grün wie hier. Eigentlich hat man ständig das Gefühl mitten im Dschungel zu sein.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich und bedanke mich bei allen, die so fleißig gelesen, kommentiert und mir Feedback zum Blog bei Whatapp geschrieben haben. ❣️❤️

Im stillen Kämmerlein werden bereits die nächsten Reisepläne geschmiedet, denn ihr kennt ja mein Lieblingsmotto:

„Nach der Reise ist vor der Reise.“
🌿🌎🌞





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