Zurück zum Pazifik- Unsere letzten Tage in Costa Rica

Die karibische Seite Costa Ricas hatte uns nicht unbedingt in ihren Bann gezogen. Hinzu kam, dass wir uns in unserer Unterkunft überhaupt nicht wohlfühlten. Die Wände waren teilweise feucht, es lagen tote Ameisen im Kühlschrank und vom Schlafzimmer aus, konnte man durch eine komplett verglaste Tür direkt ins Badezimmer auf die Toilette gucken. 🙄 Die Unterkunft sah auf den Bildern im Internet eigentlich total neu, modern und schön aus..
Ich teilte unserem Host mit, dass wir einen Tag früher abreisen und zurück an die Pazifikküste fahren werden. Obwohl ich weder Geld zurück haben wollte, noch unfreundlich o.ä. war, antwortete mir unser Host nie wieder und verabschiedete uns auch nicht. Der war ganz offensichtlich ziemlich beleidigt. Haben wir auch noch nie erlebt sowas. 😅

Wir entschieden uns, den Weg zurück zur Pazifikseite, sprich einmal quer durchs ganze Land an einem Tag durch zu brettern.
Wir fuhren zurück nach Quepos, dem Ort, an dem wir zu Beginn unserer Reise waren. Wir konnten sogar in das gleiche, super schöne Airbnb, welches wir mit einem großen Rabatt bekamen, weil wir ja schon mal da waren. Es war optimal um die letzten 5 Tage in vollen Zügen zu genießen und es fühlte sich fast schon ein bisschen wie nach Hause kommen an, als wir zurück waren. 😍

Wir verbrachten unsere Tage am Strand und mit gutem Essen. An dieser Stelle muss ich mich übrigens korrigieren, was den Strand Playa Biesanz betrifft. Ihr erinnert euch an den Eintrag, in dem ich meinte, dass ich den Strand nicht empfehle, weil das Wasser voller Steine und scharfen Muscheln ist.
Wir waren noch einmal da und das Wasser lag glasklar vor uns, im Wasser keine kleinen Steine oder Muscheln. Wir mussten den Strand „damals“ an einem blöden Tag erwischt haben, als das Wasser sehr unruhig war. Denn nun war es hier wunderschön und da man bis zum Grund sehen konnte, hatte man auch keine Probleme mehr beim Laufen oder Schwimmen.

Außerdem hab ich ja versprochen, dass wir noch den anderen Strand in Quepos ausprobieren werden, um einen Vergleich zu haben. Der andere Strand ist der Manuel Antonio Beach (gleichnamig wie der Nationalpark). Er ist frei zugänglich und im Gegensatz zum Biesanz Beach kilometerlang. Hier war es jedes Mal sehr voll und überall stehen Sonnenschirme mit Liegen zur Vermietung, die oft fast ausgebucht sind. Der Strand ist schön aber leider extrem laut und nervig, weil sich hier sehr viele Strandverkäufer mit ihren Waren herumtreiben. Man kann damit rechnen alle 2-5 Minuten angesprochen zu werden.
Mango? No gracias. 🙂
Coco? No gracias. 😅
Aqua? No gracias. 😡

Was jedoch positiv hervorzuheben ist, dass man hier wunderschöne Sonnenuntergänge erleben kann.

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