Hanging Bridges Park, La Fortuna, Costa Rica

Unser nächster Ausflug führte uns zum o.g. Ziel. Wie üblich waren wir schon früh am Morgen hier. Wegen Corona muss man die Tickets im Vorfeld mit Einlasszeitfenster buchen. Wir waren um um 9:00 Uhr vor Ort, es war noch alles schön leer.
Der Eintrittspreis ist mit 22€ pro Kopf nicht gerade niedrig.
Einlass ist außerdem nur mit festem Schuhwerk, also bitte keine Latschen, Flip-Flops und Co.

Wenn man in den Park herein läuft, beginnt man einem ca 3,2 km langen Pfad zu folgen. Das klingt nicht lang, jedoch ist der Park wirklich riesig und der Weg ist in einem großen Oval angelegt.
Er führt mitten durch den Regenwald, man hat zwischendurch die Möglichkeit Abkürzungen zu nehmen. Läuft man die gesamte Strecke ohne Abkürzungen braucht man circa 2 – 2,5 Stunden.
Insgesamt gibt es hier 6 Hängebrücken, die auf verschiedenen Höhen liegen und unterschiedlich lang sind.

Direkt als wir den Pfad betreten hatten, lief uns erstmal ein Wildschwein entgegen und ein Stück weiter in der Ferne entdeckten wir noch drei weitere. Wir waren so perplex hier Wildschweine zu sehen, dass wir keine Fotos machen konnten. Ich meine Wildschweine in Costa Rica? Wäre nicht das erste Tier, das ich hier vermuten würde. 😂

Wenig später kreuzte dann dieses Tier unseren Weg und ließ sich nicht im Geringsten von uns stören, eigentlich tat es so, als wären wir gar nicht da.

Mich hat es etwas Anstrengung gekostet herauszufinden, dass es ein Weißrüssel Nasenbär ist, der da seelenruhig seine Insekten in der Erde suchte und vernaschte.

Kurz bevor der richtige Pfad losging und wir vom Dschungel verschluckt wurden, gab es noch ein Schild, was mir persönlich als alter Medizinjunkie natürlich sehr gut gefallen hat. 😁
Ein Park mit Defibrillator und Notfallnummer, wie cool ist das denn?

Bald kamen wir bei der ersten Hängebrücke an. Es dürfen immer nur eine begrenzte Anzahl an Personen gleichzeitig über die Brücken laufen. Meistens 15 aber da der Park relativ leer war, waren wir oft eh die Einzigen, die gerade darüber liefen.

Der Ausblick von da oben war wunderbar. Man hörte oft Wasserfälle oder den Fluss in der Tiefe rauschen und man konnte den Vulkan durch die neblige Ferne erahnen.

Wir liefen den Weg ohne Abkürzungen, zwischendurch fing es natürlich mal wieder an zu schütten. Unseren kleinen Regenschirm hatten wir ein Glück dabei, unter dem wir nun gezwungenermaßen Arm in Arm den schmalen Weg entlang liefen.
Pure Regenwaldromantik sag ich Euch. ☔😂

Als wir unsere Tour beendeten, war der Parkplatz ziemlich voll und am Eingang war eine lange Schlange. Wir waren richtig froh, den Park leer erlebt zu haben.

Vulkan im Hintergrund 😍

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