Der Hauptgrund nach Island zu fliegen, war eigentlich die Nordlichter am Himmel tanzen zu sehen.
Zugegebenermaßen braucht man etwas Glück, weil viele Faktoren eine Rolle spielen.
Die Jahreszeit und die Wetterbedingungen sind wohl die wichtigsten Voraussetzungen, die während unseres Aufenthaltes auf jeden Fall gegeben waren.
Das heißt aber nichts, denn die „Aurora Borealis“ hat sich trotz alledem nicht wirklich gezeigt.
Es gibt für die Nordlichter Vorherhsageseiten, auf denen die Karte des jeweiligen Landes mit der zu erwartenden Bewölkung und der Aktivität der Nordlichter zu sehen ist.
Oben rechts steht die Aktivität und die grünen Felder sind die Wolken. Wer mal einen Blick drauf werfen möchte, für den habe ich den Link der Seite kopiert, auf der ich immer geschaut habe. Die Seite ist sehr übersichtlich und gut zu bedienen.
👇🏻
https://en.vedur.is/weather/forecasts/aurora/
Je nach Bewölkung und Wetterlage fuhren wir raus, weg von den Großstadtlichtern und bekamen die Aurora Borealis ein Mal zu sehen.


Jaa genau der grüne Streifen, der sich regenbogenartig über den Himmel zieht, das sind die Nordlichter.
Nicht in ihrer hellsten Pracht und nicht sonderlich aktiv aber wir waren froh sie überhaupt ansatzweise zu Gesicht bekommen zu haben, da unsere weiteren Versuche ohne Erfolg blieben und das obwohl die Aktivität auf der Skala noch mal gestiegen war. 😪
Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg, um ein kleines Naturwunder zu bestaunen, was aber an den Wetterbedingungen scheiterte. Nach ungefähr einer Stunde Fahrt mussten wir umkehren, weil es einfach zu gefährlich war.
Die Straßen waren spiegelglatt und man konnte kaum mehr als ein paar Meter sehen und fuhr praktisch ins Nichts hinein. Rechts von uns Abgrund und Wasser ohne Leitplanke.
Wir fuhren zurück Richtung Reykjavik, um eine Indooraktivität zu planen und besuchten die Ausstellung „Whales of Iceland“.

Der Eintritt kostete 21€ und die Ausstellung bestand im Wesentlichen aus originalgetreu nachgebildeten Walen, die von der Decke hingen. 🤨


Klar gab es zu jedem Wal noch einige Fakten und Zahlen aber das wars dann auch schon.
Einserseits war es beeindruckend, einen Pottwal und andere echt unglaubliche Giganten in Originalgröße vor sich zu sehen aber andererseits war das auch nicht ernsthaft 21€ wert, zu mal man in 15 Minuten mit dem Anschauen durch war.
Zusätzlich wurde noch ein 1,5 Std. Film auf einer großen Leinwand gezeigt, in dem es um die Geräuschkulisse ging, die der Mensch mit (Handels)Schiffen auf den Ozeanen der Welt verursacht.
Dass das nicht gut für die riesigen Wale und alle anderen Meeresbewohner ist, war irgendwie klar.
Aber was es tatsächlich für die Tiere bedeutet und was für ein Ausmaß dieser immense Lärm hat, war uns dann doch nicht bewusst. 😧
Der Film war jedenfalls sehr eindrücklich.

















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