Reykjavik, Island

Ich bin wieder mit meinem üblichen Reisepartner unterwegs uuund dieses Mal geht es nach Island. 💑
Mit jeder Menge Hoffnung einen Blick auf die Polarlichter erhaschen zu können, ließen wir die stressigen Stunden vor dem Abflug hinter uns.
Denn was darf auf keinen Fall im Gepäck fehlen? Richtig! Die gute alte Blasenentzündung. Ein paar Stunden vor Abflug saß ich also beim Arzt und besorgte mir noch schnell Antibiotikum. Hurra!

Island ist übrigens nicht in der EU, aber dafür Teil des Schengener Abkommens, was für uns in sofern relevant ist, dass wir die mobilen Daten ohne Extrakosten nutzen können. 🤩
Im ganzen Land leben nur ungefähr 360.000 Menschen.
2/3 davon in der Hauptstadt Reykjavik. (Also ungefähr so viele wie in einem Marzahner Plattenbau). 🤣

Wir sind gut gelandet und die erste Hürde „Mietwagenabholung“ haben wir ebenfalls erfolgreich genommen.
Unsere Unterkunft liegt in Reykjavik und war vergleichsweise noch relativ günstig. (300€ für 5 Nächte).
Es ist aber auch nicht so als hätte man DIE Auswahl schlechthin. Das Land ist dünn besiedelt und dementsprechend gibt es eh fast nur Unterkünfte in Reykjavik.
In unserem Airbnb angekommen, begrüßt uns ein freundlicher Mann mittleren Alters und lässt uns herein. Er zeigt uns kurz unsere Wohnung, die in seinem Haus liegt und brachte uns gleich die erste isländische Lektion bei.
„Dont buy water.“ sagte er, während er den Wasserhahn der Küche audfrehte, um uns feierlich den Strahl zu demonstrieren.

Wir füllten uns etwas in ein Glas und ich kann euch eins sagen – das was hier aus dem Wasserhahn kommt, nennt man bei uns Volvic. 😜

Mit unserem Mietwagen machten wir uns auf den Weg, um noch etwas Essbares zu finden.
Auf hohe Preise hatten wir uns bereits eingestellt und wurden somit auch nicht sonderlich überrascht, als wir im Supermarkt, der ausschließlich polnische Produkte führte, für einen kleinen Einkauf 15€ bezahlt haben.
(Brot, Käse, Tomatensoße, 0,5 L Getränk, Desinfektionstücher).
Später haben wir einen Burgerladen aufgetrieben. Das Wort „aufgetrieben“ wähle ich an dieser Stelle übrigens bewusst, denn wie so oft bedeutet „Hauptstadt“ keinesfalls den Standard, den wir gewohnt sind.
Reykjavik gehört eher in die “ um 18 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt“ Fraktion. 😂

2 L Flasche zum Essen 😂

Als wir spät abends langsam zur Ruhe kamen und allmählich schlafen gehen wollten, bekam ich Fieber und Schüttelfrost.

Willkommen in Island!

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