Unser erster Nationalparkbesuch dieser Reise steht an. Wie der Titel bereits verrät, befinden wir uns im Joshua Tree NP. Dies ist ein 794.000 Hektar großer geschützter Bereich, in dem die Yuccabäume oder „Josua Palmlilien“ wie sie auch genannt werden wachsen. Zusammen mit den großen Felsformationen und der Wüste prägen sie hier das gesamte Erscheinungsbild.
Normalerweise zahlt man 30$ Eintritt, da aber niemand im Kassenhaus am Eingang saß, hatten wir und einige andere an diesem Tag großes Glück, denn niemand musste etwas bezahlen. 😁

Der Park kann mit dem Auto befahren werden und bietet unzählige Wanderwege oder besondere Spots, an denen man aussteigen und loswandern kann. Unser erster Halt war kein Bestimmter, wir wollten uns etwas umsehen und sind auf ein paar Felsen rumgeklettert, haben uns einen Eindruck verschafft.


Die doch karg anmutende Landschaft wurde dennoch an vielen Stellen durch Farbtupfer unterbrochen.




Unser Hauptziel war der Ryan Mountain Trail. Wie der Name bereits vermuten lässt, führt er bergauf und garantiert eine spektakulär weite Aussicht auf die wüstige Landschaft.
Es war gar nicht so wahnsinnig heiß an diesem Tag, jedoch biss die pralle Sonne in die Haut und brachte einen auch ohne Wanderung schon zum schwitzen.
Als wir unsere Wanderung beginnen wollten, begrüßte uns dieses Schild am Startpunkt des Trails, das noch mal eindringlich vor den Gefahren und Temperaturen der Wüste beim Wandern warnt.

Mit massig Wasser beladen, (in Kims Rucksack natürlich🤗) ging es los mit den ersten Stufen. Ab und zu legten wir auf dem Weg nach oben kleine Trinkpausen ein und das ein oder andere Mal begegneten wir anderen Wanderern. Grundsätzlich grüßt man sich im Vorbeigehen und wenn es Amerikaner sind, wird man immer gefragt wie es einem geht, ob man genug Wasser dabei hat oder es wird einem viel Spaß gewünscht. Zu freundlich. 🥹
Wir stießen während des Aufstieges auch noch auf jemand anderen, der hinter einer Ecke auf uns wartete. Kim lief vor mir und blieb plötzlich stehen und ich erkannte zunächst gar nicht den Grund dafür.
Ich musste erst genauer hinsehen, weil der Bock so wunderbar getarnt war.

Nachdem wir uns alle gegenseitig eine Weile angestarrt haben, (vermutlich wollte er genauso wie wir herausfinden, ob man Angst haben muss) graste er gemütlich weiter und alle gingen ihrer Wege. 😁

Wir haben natürlich gehofft noch auf weitere der hier zahlreich beheimateten Tiere zu treffen, viele von ihnen sind aber nachtaktiv. Im Joshua Tree Park leben außerdem Kojoten, Frösche, Klapperschlangen, Spinnen, Fledermäuse und Co.

Nachdem wir den Abstieg hinter uns hatten, waren wir ganz schön fertig und freuten uns auf das klimatisierte Auto und beendeten zufrieden unser Abenteuer in der Wüste. 🌞





















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