Uvita & Catarata Wasserfall, Costa Rica

Ich muss sagen, dass ich etwas traurig war, als wir Quepos hinter uns gelassen haben. Mir hat es echt sehr gut gefallen. Aber unsere Zeit dort war vorbei und am letzten Abend vor der Abfahrt, schauten wir uns um, wohin es als nächstes gehen sollte.


Wir sind in Uvita gelandet, eine Stadt, die nur 45 Minuten weiter südlich mit dem Auto ist. 😂
Hauptziel hier, der Marino Ballena Nationalpark. Dazu wird es wieder einen gesonderten Beitrag geben.

Der Weg zu unserer neuen Unterkunft begann abenteuerlich, denn über Googlemaps findet man sie nicht. Wir mussten eine Extraapp herunterladen und nach dieser fahren. Der Weg führte uns irgendwann weg von der Hauptstraße auf diese unbefestigte Auffahrt mitten in den Regenwald hinein. Der Weg auf dem Bild sieht noch harmlos aus, ohne Steigungen, Schluchten und co.

Nachdem der von großen Steinen und Schlaglöchern überzogene Weg unser Auto schon eine Weile durchrüttelte, fragten wir uns wann das Ganze wohl endlich ein Ende findet. Das muss jetzt echt toll da oben sein, wenn wir hier vier platte Reifen riskieren. 😅
Ein paar unmögliche Steigungen, starke Biegungen und Abgründe später kamen wir an.
Die Fahrt hatte sich gelohnt, auf der einen Seite tat sich das pure Grün auf und auf der anderen Seite der Pool, das Meer und eine wunderschön gepflegte Anlage im Familienbetrieb.

Rund um das Grundstück wachsen wilde Ananas und man kann jeden Moment mit tierischen Besuchern im Garten rechnen.

Uvita und Quepos sind zwar nicht weit voneinander entfernt, dennoch unterscheiden die beiden Städte sich stark voneinander. Hier gibt es eine Hauptstraße, auf der sich sehr überschaubar ein paar Supermärkte und Restaurants angesiedelt haben. Ich finde es in Uvita nicht so quirlig wie in Quepos, es ist schwer zu beschreiben. 🤔 


In Uvita gibt es natürlich trotzdem viele Dinge zu tun. Eine Sache davon, ist der Beusch einer der Wasserfälle.
Wir haben uns für den Besuch des Catarata Wasserfalls entschieden, hier kommt man nämlich gut hin und der Eintritt beträgt nur 1500 Colón, was ungefähr 2€ entspricht.

Links vom Wasserfall ist eine Leiter, weil es tatsächlich erlaubt ist, hochzuklettern und den felsigen Abgrund hinunter zu rutschen. 😫😱
Als ein Mann die vielleicht 50 cm breite Leiter hochkletterte, wackelte diese bereits erheblich und machte komische Geräusche. Ich warf Kim einen kurzen Blick zu – Nein, du kletterst da sicher nicht hoch!
Der Mann, der seit er die Leiter betreten hatte, alle Blicke auf sich zog, saß nun oben und rutschte los. Dabei kam er fast vom Weg ab und wäre um ein Haar gegen die seitliche Felswand geprallt. Als er unten angekommen nach ein paar Sekunden aus dem Wasser auftauchte, hatte ich das Gefühl, dass ein Raunen der Erleichterung durch die Menge ging. 😂

Wir hielten uns vielleicht eine halbe Stunde an dem Wasserfall auf und schauten uns noch kurz die natürlichen Pools an, die etwas weiter unten waren. Das Wasser hier ist nämlich ganz schön kalt. Kim und ich waren uns einig, dass wir kurz nicht gut atmen konnten, als wir in das Wasserfallbecken eintauchten.
Ja, manchmal haben wir beide eben einen Hang zur Dramatik und schwimmen deshalb gerne in Wasser, das Badewannentemperatur hat. Dann gibts nämlich auch keine Atemprobleme. 😂

Also sind wir gegen Sonnenuntergang noch an den Strand der am Fuße unserer irren Auffahrt liegt und wagten uns in die wilden Wellen des Südpazifik.
Die Farben am Strand waren total verrückt, die Bilder stellen es (ohne Filter) nur annährend dar. 😊

Aus dem Garten unserer Unterkunft

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