Wie versprochen, wollte ich näher auf unsere bisherigen Erfahrungen mit Airbnb Unterkünften eingehen.
Wir waren zum jetzigen Zeitpunkt in 6 Airbnb´s. Nur ein einziges Mal haben wir ein Hotel gebucht.
Ich kann euch sagen, dass es eine super Erfindung ist. Die Plattform funktioniert sehr einfach und ist super aufgebaut.
Anhand der Bewertungen, der vorigen Gäste kann man sich schnell einen Überblick verschaffen.
Die Vermieter antworten i.d.R. innerhalb kürzester Zeit und selbst spontanes Buchen (spät abends einen Tag vorher) war IMMER möglich.
Bei Ankunft wurden wir jedes mal herzlichst empfangen. Teilweise direkt mit Umarmung.
Die Menschen, die ein Teil ihrer Wohnung für Gäste anbieten sind offen und herzlich.
Uns wurde oft das ganze zu Hause offen gelegt, man darf alles benutzen und sich wie zu Hause fühlen. Es kam vor, dass uns die Vermieter gefragt haben, ob es UNS recht ist, wenn sie jetzt Musik anmachen oder beispielsweise die Hunde aus dem Zimmer raus lassen.
Wir wurden mehrmals zum Essen mit den Familien eingeladen, uns wurde vielfältiges Frühstück hingestellt, bevor wir überhaupt wach waren, wir durften Waschmaschinen völlig selbstverständlich benutzen und sogar als Teil der Familie wurden wir bezeichnet.
Durch den Aufenthalt in einem Airbnb kommt man natürlich auch anders mit dem Ort in Kontakt, in dem man sich befindet. Man erhält die wahren Insidertipps und Tricks.
Man kann sogar etwas gemeinsam unternehmen oder abends noch zusammensitzen.
Der einzige Nachteil, den wir bemerkt haben ist, dass man sich eben im zu Hause einer Person befindet und nicht im Hotel.
D.h. man muss auch Rücksicht nehmen zu bestimmten Uhrzeiten nicht mehr so laut zu sein oder mal nicht nackt aus dem Bad rennen zu können, weil da noch andere Leute sind. Natürlich hängt man auch seine Handtücher wieder ordentlich auf oder wäscht das Geschirr nach Benutzung ab. (Das hasse ich am meisten – Abwaschen 😩)
An der Stelle muss ich eh mal kurz einfügen, dass eigentlich alle Leute einen Geschirrspüler hatten. Nur benutzen sie das Gerät NICHT. Anfangs dachte ich ok, ist vielleicht kaputt. Aber als sich das Phänomen durch alle kommenden Airbnb´s zog, wusste ich, dass sie wahrscheinlich einfach nur zur Deko sind.
By the way: Wäscheständer/leinen haben sie dagegen wirklich nicht.
Abhängig davon, ob die Leute arbeiten oder nicht, hat man natürlich auch seine Privatsphäre. Ins Zimmer kommt sowieso niemals jemand und in Naples haben wir unsere Vermieterin genau zwei mal für wenige Minuten gesehen.
Ansonsten kann man halt selbst entscheiden, ob man gerade Lust auf Gesellschaft hat oder eben nicht.
Bis auf die Unterkunft, in der wir die Vermieterin kaum getroffen haben, waren die Gastgeber sehr darum bemüht, dass es uns gut geht und wir alles haben. Fast aufopferungsvoll wurde man versorgt.
Das eine Mal wurde Essen für uns warmgemacht und an den Tisch gebracht. Als ich dann wenigstens meinen Teller wegräumen wollte, kam die Vermieterin angestürmt und meinte ich solle das lassen, sie macht alles ich bin ja schließlich im Urlaub.
Ja so lässt es sich doch leben 😀
Wir haben uns ursprünglich zu Beginn vorgenommen mit allen Airbnb Vermietern ein Foto am Ende zu machen. Leider völlig vergessen 😦
Nur in einer Unterkunft haben wir dran gedacht.
Hier zwei kleine Eindrücke.


Unser Fazit:
Wir würden Airbnb jedem empfehlen, der eine günstigere Alternative zum Hotel sucht. Man sollte außerdem nicht schüchtern sein und sich mit den kleinen Einschränkungen, die ein Airbnb im Gegensatz zum Hotel mit sich bringt abfinden können.


















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