13.06.2018
Wir sind nach zwei entspannten Flügen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angekommen. Nach einer für meinen Geschmack viel zu kurzen Nacht, haben wir uns gleich auf den Weg gemacht, die Stadt zu erkunden.
Unser erstes Ziel dort war der Times Square.
Wie auf dem Bild zu sehen völlig überfüllt, jedoch trotz des schlechten Wetters farbenfroh.
Die New Yorker sind ziemlich freundliche Menschen, wie wir schnell festgestellt haben. Trotz der Hektik und des Treibens entschuldigen sie sich ständig, wenn sie an einem vorbei wollen oder einem wird ungefragt geholfen, wenn man z.B. etwas sucht.

Kurze Stärkung im Barilla Restaurant 😀
Danach sind wir noch zum Empire State Building gelaufen, welches sich aber nicht gut einfingen lies, deshalb an dieser Stelle kein Bild.
Einen kleinen Abstecher zu Macys´s haben wir auch gemacht.
Kamen uns vor, als würden wir durch das KaDeWe laufen. Wir haben den nächsten Ausgang genommen 😀
Nachdem wir gefühlt schon durch die halbe Stadt gelaufen sind, an etlichen Straßenständen, bunten Buden und tausenden von Leuten vorbei, entschieden wir uns noch das 9/11 Memorial zu besuchen.
Dort angekommen bemerkte man sofort die veränderte Stimmung. Vom geschäftigen Treiben und der Lautstärke war nicht mehr viel übrig. Zwar waren auch hier viele Menschen, jedoch strahlte der Platz eine Art Ruhe und Trauer aus.
Viele standen andächtig vor den Mahnmalen, von denen es zwei Stück gibt.
An den Wänden läuft Wasser herunter, das unten in ein viereckiges Loch fließt.
Der Rand der Mahnmale ist praktisch eine riesige Tafel, auf der alle Namen der Verstorbenen stehen. Die Namenszüge von den Menschen, die am heutigen Tage Geburtstag gehabt hätten, schmückt eine echte weiße Rose.

Unseren zweiten Tag in New York, haben wir eigentlich eher durch Zufall auf dem Fahrrad erkundet. Ursprünglich hatten wir den Plan, mit der Fähre die Lady Liberty auf ihrer Insel zu besuchen. Doch daraus wurde angesichts der wartenden Massen nichts. 😦

Mit zwei Citybikes fuhren wir also drauf los. Kurs auf Chinatown.
In New York ist es verboten, auf dem Bürgersteig zu fahren, also mussten wir uns todesmutig unter die Autos auf der Straße mischen.
Was jedoch positiv zu bemerken ist, dass es hier auch viele extra angelegte „bikelanes“ gibt, aber ansonsten häufig auch „shared road system“ mit den Autos.
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In Chinatown angekommen, ist uns erstmal ein unangenehmer Geruch aufgefallen.
Irgendwie hat es gestunken und es war relativ dreckig im Gegensatz zum Rest der Stadt. Das Straßenbild ist geprägt von asiatischen Läden und asiatischen Menschen.
Man kann es sich so vorstellen, dass in der Gegend nicht nur die ganzen Asialäden sind, sondern, dass es tatsächlich eine kleine Stadt für sich ist.
Die Ladenbesitzer leben auch alle direkt in den Häusern dort, aber außer ein paar Touris hatte sich hier niemand hin verirrt. 😅
Als wir an einer Straßenecke abbogen, waren auf einmal direkt in „Little Italy“. 😁

Mit dem Fahrrad ging es noch den Rest des Tages quer durch die Stadt. Die Wall Street haben wir uns auch angeschaut. Hier liefen nur „wichtige Leute“ in schicken Anzügen und Sonnenbrillen herum, nicht sonderlich spannend.
Abends (zurück im Apartment) machten wir uns frisch, weil wir eigentlich noch Karten für einen Comedy Club hatten…
Jedoch wurde daraus nichts, weil wir beide gegen 21 Uhr eingeschlafen sind. Kim mit Jeans und ich noch geschminnkt und mit gemachten Haaren.
Ja, der Tag war anstrengend. 🙈




















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